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Sechs Tipps zum Schutz von Patientendaten

Umfassende Sicherheitsstrategien, bei denen der Schutz von Daten statt Geräten im Vordergrund steht, sind dank moderner Verschlüsselungstechnologien so unkompliziert wie nie zuvor. Einer aktuellen Umfrage des Ponemon Institute zufolge haben Gesundheitsdienstleister in den letzten fünf Jahren zunehmend in die Datensicherheit und in neue Technologien zum besseren Schutz von Gesundheitsinformationen investiert.

Datenverluste lassen sich beispielsweise durch Verschlüsselung der Daten verhindern. Die Verschlüsselung ist jedoch nur ein – wenn auch wichtiger – Teil des gesamten Sicherheitspuzzles. Um Gesundheitsdaten zu schützen und die u. U. schwerwiegenden Folgen eines Verstoßes gegen den HITECH-Act zu vermeiden, empfehlen Sicherheitsexperten einen ganzheitlichen Sicherheitsansatz.

Wir haben für Sie sechs Best Practices von Datenschutzexperten zusammengestellt, die Unternehmen dabei unterstützen, Gesundheitsdaten zuverlässig zu schützen.

1. Sicherheit als Geschäftsziel

Verabschieden Sie sich von einer kurzfristigen Kosten-Nutzen-Analyse und setzen Sie auf realistischere, reaktive Ansätze, indem Sie die Datensicherheit zu einem Muss für Ihr Unternehmen machen. Der Schutz von Gesundheitsinformationen wirkt sich durchaus auf den Umsatz aus. Sorgen Sie also dafür, dass Ihr Unternehmen in Mitarbeiter und technische Ressourcen investiert, um vertrauliche Daten besser schützen zu können.

2. Kommunikation ist alles

Damit Sicherheitsrichtlinien im gesamten Unternehmen implementiert werden können, müssen alle Mitarbeiter, Lieferanten und Subunternehmer entsprechend geschult werden. Regelmäßige Auffrischungen sind ratsam. Um eine optimale Durchsetzung von Richtlinien zu gewährleisten, können für verschiedene Verstöße entsprechende Strafen eingeführt werden.

3. BYOD-Risiko

Die Nutzung privater Geräte am Arbeitsplatz (Bring Your Own Device, BYOD) erfreut sich zunehmender Beliebtheit, denn BYOD ist kostengünstig und bietet eine hohe Flexibilität. Allerdings entstehen dadurch auch Sicherheitsrisiken für Unternehmen. Führen Sie daher eine BYOD-Richtlinie ein, die die Risiken beschreibt und festlegt, wie mit privaten Geräten umzugehen ist. Auch hier muss die korrekte Umsetzung der Richtlinie durch eine laufende Aufklärung der Mitarbeiter zu risikoreichem Verhalten sichergestellt werden. Das gilt auch für alle Geschäftspartner und deren Subunternehmer.

Die Kontrolle der auf privaten Geräten verwendeten Daten scheint auf den ersten Blick ein komplexes Unterfangen zu sein. Das Risiko lässt sich jedoch in der Regel durch eine leistungsstarke Verschlüsselungslösung senken, die eine vollständige oder teilweise Festplattenverschlüsselung ermöglicht. Auch Zugriffskontrollen auf Mobilgeräten können sinnvoll sein. So kann zwar auf Daten zugegriffen werden, ein Herunterladen ist aber nicht möglich.

4. Geschäftspartner nicht vergessen

Nicht nur für Mitarbeiter gelten HIPAA-Standards, sondern auch für Geschäftspartner und deren Subunternehmer. Der Großteil der Lieferanten ist sich jedoch seiner Pflichten gar nicht bewusst. Kommunizieren Sie Ihre Vorgaben an alle Personen, die Gesundheitsinformationen handhaben. Dazu zählen auch interne und externe Lieferanten. Eine entsprechende Vereinbarung ist für die Durchsetzung hilfreich.

5. Reorganisation

Falls das in Ihrem Unternehmen noch nicht der Fall ist, können Sie vorgeben, dass der für die IT-Sicherheit und den Datenschutz zuständige Mitarbeiter direkt an den Vorstand berichtet. Regelmäßige Mitteilungen an den Vorstand oder CEO über kritische Datensicherheitsprobleme helfen Führungskräften dabei, diesen Problemen Rechnung zu tragen, und fördern eine fundierte und effektive Datensicherheitsstrategie.

6. Nachhaltigkeit

Ein ganzheitlicher Datensicherheitsansatz umfasst weit mehr als nur ein paar Richtlinien. Wie viele Unternehmen entwickeln sich auch die Technologie und Risiken ständig weiter. Folglich müssen auch vorhandene Sicherheitsmaßnahmen regelmäßig überprüft werden, um nachhaltig sicherzustellen, dass sie den aktuellen Anforderungen gewachsen sind. Prüfen Sie Ihr Konzept für Datenschutz und Sicherheit jährlich (oder in regelmäßigen Abständen), um die Leistung bewerten zu können und herauszufinden, wie sich neue Risiken minimieren lassen.

Gerade im Gesundheitswesen finden sich zahlreiche zusammenhängende Daten, die von Patienten, niedergelassenen Ärzten, Krankenhausärzten, Labortechnikern, Apothekern, Versicherungen, häuslichem Pflegepersonal, Reha- und Entzugskliniken, Ambulanzen, Gemeindeschwestern, Krankenpflegern und anderen Geschäftspartnern und Subunternehmern genutzt werden.

Eine Synchronisierung dieser zahlreichen, voneinander unabhängigen Institutionen scheint unmöglich zu sein, aber eine effiziente Datensicherheit heißt auch, nicht nur für Compliance zu sorgen, sondern langfristig die bestmögliche Sicherheit für Daten zu gewährleisten. Umfassende Sicherheitsstrategien, bei denen der Schutz von Daten statt Geräten im Vordergrund steht, sind dank moderner Verschlüsselungstechnologien so unkompliziert wie nie zuvor.

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